Gemeinde Ringelai

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Bayerischer Wald

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Hexenmuseum

Das Hexenmuseum im Hotel Gross dokumentiert Ihnen anhand der Originalprotokolle die Justizmorde aus der dunklen Zeit der Verfolgung. Im Museum stimmt ein exakt rekonstruierter Scheiterhaufen die grausame Justiz früherer Jahrhunderte ein.

Weiter sind die Verhörprotokolle des Hexentribunals mit Übersetzungen zu sehen. Anhand verschiedener Folterinstrumente wie Wippgalgen, "Spanischer Stiefel" oder Schergenzangen werden die menschenverachtenden Methoden der Tortur deutlich gemacht.

Hexenmuseum im Bayerischen WaldEine Reihe von informativen Texttafeln stellen die Geschichte des Hexenwahns von der Antike bis zur Neuzeit dar, erläutert die Foltermethoden, die fatale Bedeutung des "Hexenhammers" sowie die religiösen und politischen Hintergründe der Verfolgungen und geht speziell auf den örtlichen Hexenprozeß von 1703 ein. Der daraus entstandene Roman "Der Hexenstein" wird auch in verschiedenen Texttafeln vorgestellt.

Die Dauerausstellung soll in Zukunft auch durch spezielle Veranstaltungen zur Diskussion über Frauendiskriminierung, Drogenprobleme, Heilkräuter usw. in Vergangenheit und Gegenwart anregen.

Den Roman "Der Hexenstein" von Manfred Böckl können Sie bei uns an der Rezeption für nur 15,30 EUR erwerben.